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Montagsobst - Bioäpfel in der Schule


"One apple a day keeps the doctor away"

Ein altes Sprichwort besagt, dass man keinen Arzt braucht, wenn man jeden Tag einen Apfel isst. Heute weiß eigentlich jedes Kind, dass Äpfel nicht nur lecker schmecken, sondern auch gesund sind. Das liegt an ihrem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Pektinen, Fruchtsäuren und Ballaststoffen.

 

Seit Herbst 2010 unterstützt der Elternverein mit der Organisation und einem Teil der Kostenübernahme die wöchentliche Lieferung von steirischen Bioäpfeln an die Schule.
Einen Teil der Kosten übernimmt auch das Lebensministerium im Rahmen der EU Aktion „Gesunde Jause“

 

Darum war es möglich, im heurigen Schuljahr auf nachhaltig produzierte, österreichische Bioäpfel umzusteigen.

Der Mehrwert liegt nicht nur in einer grundsätzlich nachhaltigeren Landwirtschaft und einem umweltschonenderem, weil kürzerem Transport.

Die wesentlichsten Kriterien für Bioäpfel sind die fast nicht vorhandene Belastung mit Pflanzenschutzmitteln, der intensivere Geschmack und die grosse Menge an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.

 

Der Apfel ist eine Vitaminbombe. Er enthält zwar bei keinem Vitamin Rekordwerte, dafür ausgewogene Gehalte an allem Notwendigen. Das gilt gleichfalls für die Mineralstoffe und Spurenelemente.

Auch fördert der Bio-Anbau die regionale Vielfalt und trägt somit maßgeblich zur Erhaltung von Sorten und Kulturlandschaft bei.

und warum gibt´s eigentlich keine Bananen mehr?

Herkömmliche Bananen werden mit einem massiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln produziert, die Plantagenwirtschaft zerstört grosse Gebiete und nach wie vor ist Kinderarbeit ein fester Bestandteil der Bananenproduktion. Abgesehen davon sind auch die langen Transportwege ein Grund der nicht gerade für Bananen spricht.

Fair gehandelte Bananen aus ökologischem Landbau waren auf Grund der Kosten im heurigen Projekt nicht machbar.

Der Sinn einer solchen Aktion sollte ja nicht nur die Gesundheit unserer Kinder sein, sondern sie sollte auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern.

Für das nächste Schuljahr ist eine Erweiterung auf andere Obstsorten und ev. Gemüse angedacht